Das Twitter Experiment
Momentan folge ich in Twitter 5475 Usern und mir folgen 6597. Das sind eigentlich beachtliche Zahlen und doch enttäuscht mich Twitter (bzw. die User) in letzter Zeit immer mehr.
Es gab Zeiten, in denen meine Links im Durchschnitt 150-mal geklickt wurden und das bei halber Followerzahl (Ca. 3000). Zurzeit liegt der Schnitt bei 30 Klicks mit doppelt so hoher Anzahl an Followern.
Es scheint, als würde das Interesse an den Tweets anderer Follower immer weiter zurückgehen und im Gegenzug wird die „Marktschreierei“ immer größer. So wird mein Profil tagtäglich von „Werbetweets“ nur so überflutet.
Natürlich nutze auch ich Twitter als ein Instrument, um mit möglichen Interessenten meines Marktes in Kontakt zu kommen. Viele verwechseln die Kontaktpflege jedoch mit einer Werbespülung und gehen scheinbar davon aus, dass das Interesse am Angebot steigt, wenn über nichts anderes, als nur über das Angebot geredet wird.
Ich verstehe Twitter jedoch eher als eine Plattform, in der Menschen nach Menschen suchen, mit denen sie sich auch ein Stück weit identifizieren können. Wenn diese Basis geschaffen ist, wächst das Interesse am anderen doch von ganz allein und der freiwillige Besuch auf dem Blog des anderen, der daraus entsteht, ist sicher wertvoller, als jeder scheinbar zwanghafte Versuch, ausschließlich auf sein Produkt aufmerksam zu machen.
Nun kommen wir zum Twitter Experiment:
Ich werde in Twitter allen, denen ich bisher folge, entfolgen (Also von 5475 auf 0) und hier in diesem Blogpost darauf hinweisen, dass ich in drei Wochen denen wieder zurückfolge, die noch meine Follower sind. So möchte ich erreichen, dass ich in Twitter nur noch denen folge, die sich auch für meine Tweets interessieren.
Außerdem werde ich ausschließlich deutschsprachigen Nutzern zurückfolgen. Denn was bringen mir Follower, die meine Sprache nicht verstehen? Ebenso folge ich nach drei Wochen nur denen zurück, die in den Letzten vier Wochen mindestens zwei Tweets gepostet haben.
So möchte ich erreichen, dass meine Follower interessiert und aktiv sind und meine Sprache sprechen können. Ich denke all das ist die Voraussetzung für eine gute Beziehung zu seinen Followern.
Wenn Sie also ein Follower von mir sind und Sie sich für meine Tweets interessieren, dann haben Sie drei Wochen Geduld und ich folge Ihnen wieder zurück. Ich freue mich schon jetzt, Sie als aktiven Follower begrüßen zu dürfen.
Sie folgen mir noch gar nicht? Dann können Sie das hier tun: http://twitter.com/MarioSchneider
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Spaß mit Twitter!
Liebe Grüße,
Mario Schneider
Filed under: Twitter








Hallo Mario,
interessante Idee.
Mir ist in letzter Zeit auch aufgefallen, dass wahllos neue Follower hinzukommen, die überhaupt nicht ´passen`.
Ich denke vielen gehts ausschließlich darum, dass andere dann zurückfolgen und sie ihre Sachen vermarkten können.
Und dafür wird dann wahllos Leuten gefolgt.
Hatte letztens jemanden unter meinen Followern, dessen Posts ich nicht mal lesen konnte (denke es war russisch oder so).
Berichte mal wies gelaufen ist.
Liebe Grüße
Steffi
Hallo Steffi,
ich bin auch schon gespannt auf das Ergebnis. Werde nach den drei Wochen natürlich einen Blogpost darüber schreiben, wie es gelaufen ist.
Liebe Grüße,
Mario
Hallo Mario,
ja das ist hier so ne Sache mit Twitter und Co. Jeder möchte viele Follower, und folgt auch vielen anderen. Was nützt das aber wenn ich nur passiv Folge, also mich gar nicht auf den Seiten umsehe.
Man schaut sich meist nur die erste Seite an, und hat ja auch gar nicht die Zeit bei all seinen Followern sich umzusehen.
Jeder möchte etwas anbieten, vermarkten, verkaufen und hofft auf Twitter, Facebook etc.
Nur mittlerweile sind hier tausende von Menschen unterwegs, und man kommt aus der Flut an Infos zu gar nichts mehr.
Back to the roots, im einfachen liegt das Geheimnis.
Ich hatte mich auch bei Autodownlinebilder angemeldet.
Jetzt ist meine emailpostfach zugemüllt, zu 90% immer das gleiche, Werbung für ADB, für Gold, für Dubli, für Internetmarketing usw.
Wer behält denn da noch den Überblick, und findet die Nadel im Heuhaufen. Einfach auf seine Stärken besinnen,
und weiter Spass haben.
Nun ja, viel Spass noch, ich bleib dir erhalten die 3 wochen.
Lieben Gruss Edgar
Hallo Mario,
die meisten Tweets werden doch eh nicht gelesen, da ja alles dank Tweetadder und co automatisiert ist und wurde.
Ich habe auch gnadenlos entrümpelt und folge nur noch Leuten, die mich wirklich interessieren und auch was zu sagen haben.
90% wollen nur ihr Ding durchziehen und vermarkten. Dann habe ich Dank Tweepie festgestellt, dass Dank der Verautomatisierung viele “Karteileichen” dabei sind, inaktive mehr als 6 Tage und die trotzdem automatisch einem folgen.
Wo liegt dann der Sinn in dem Ganzen, wenn nur noch der PC die Tweets liest. Nein so macht mir Twitter überhaupt keinen Spass.
Ich folge auch nur noch ganz wenigen, zur Zeit vielen Bekannten und in dem zweiten Twitter-Account fast nur noch Leuten aus meiner Region.
LG
Perdita
Interessantes Experiment und ich denke es geht nicht nur dir so.
Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe hat deine Methode nur einen Nachteil: und zwar verlierst du sicher auch einige Follower die ein automatisches Unfollow bei Unfollow eingestellt haben … auch wenn sie sich für deine Tweets interessieren würden … das blöde daran ist, dass die das wahrscheinlich gar nicht merken werden, weil das automatisch abläuft…
Bin gespannt auf deinen Bericht dann
Liebe Grüße,
Mario Hieber
Hallo Mario,
da bin ich mal sehr gespannt was dabei rauskommt. Meiner Meinung nach ist Twitter ein reiner Info und Werbefeed geworden. Bei grösserer Anzahl von Following oder Followern ist es auch nicht mehr möglich alle Tweets zu lesen. Und mal ehrlich, wenn ich dort jemandem folge ist es mir egal ob er müde ist oder einen Kaffee trinken geht. Ich möcht schlicht gute und brauchbare Inputs erhalten.
Ich erreiche immer noch gute 200 – 300 Besucher täglich über Twitter auf meinen Webseiten und das gratis.
Bei Google kostet das eine ganze Stange Geld. Sicherlich sind die über Google erreichten Besucher hochwertiger aber mitnehmen sollte man die Twitterbesucher allemal…
Bin gespannt was passiert
Viele Grüße
Jörg
Ich finde das Experiment total komisch. Ich folge ca. 300 Personen was ich als überblickbar empfinde. Grundsätzlich folge ich jenen Leute die mich persönlich interessieren und die mir Mehrwert bieten. Leute bei deren Tweets ich zweimal den Kopf schüttle werden meist umgehend wieder entfolgt. Das klappt ganz gut, und ich kann es mit meinen Twitter-Tipps in Einklang bringen. Im Gegenzug werde ich von 2750 Personen verfolgt. Dies ist fast Faktor 10 mal mehr wie ich folge und die Leute bleiben mir treu. Zwischendurch gibt es Leute die beleidigt sind weil ich ihnen nicht folge, meistens sind die nach 2 Wochen wieder zurück. Ich reagiere aber meistens auf @replies und schaue was rund um die 300 Leute denen ich folge passiert. Ich denke dass immer mehr diese ich folge allen zurück Accounts hinfällig werden und auch keinen Nutzen mehr bringen. Es ist einfach falsch und unehrlich!
Oh, sehe gerade d
Hi Mario
Ich glaube, es gibt gewisse “Unfollow” Limits – ich empfehle Dir, noch kurz zu recherchieren, ob Du allen Leuten unfollowen kannst – oder ob Dir Twitter den Account dann gleich dicht macht.
Lieber Gruß
Reto
Hallo Mario,
ich habe das gleiche Problem wie du festgestellt.
Vielen geht es anscheinend nur noch darum, möglichst viele Follower zu sammeln.
Vielleicht solltest du aber auch nicht mehr den TweedAdder empfehlen. Denn wird der nicht richtig genutzt werden wahllos Follower eingesammelt….
Viele Grüße
Klaus
Hallo Mario,
schon spannend heute morgen habe ich darüber nachgedacht mal wieder eine Informationsdiät zu machen (werde dazu noch auf meinem Blog berichten).
Die Frage die sich doch stellt: Was wollen wir erreichen? Wenn ich mir mal so ansehe, wie viele Tweets veröffentlicht werden, dann fallen mir doch immer wieder Werkzeuge wie twitterfeed oder hotsuite auf. Diese haben sicherlich ihre Berechtigung, wenn ich zum Beispiel täglich ein Quizzfrage veröffenltichen möchte oder einen Spruch zum Tage. Aber für den Aufbau einer Kommunikation halte ich es dann doch für sinnvoller direkt mit meinen Followern zu “reden”.
Vielleicht gilt einmal mehr Klasse statt Masse…
Gruß Mario
Hallo Mario,
auch ich konnte dieses “Phänomen” immer häufiger beobachten.
Habe vor kurzem auch einmal eine größere “Säuberungsaktion” durchgeführt und werde diese noch weiter machen.
Ich bin wirklich gespannt, was bei deinem Experiment rauskommt.
Grüße
Thomas
Hallo,
ein spätes, aber, eben doch ein Erwachen!
Man besinnt sich auf Klasse, statt Masse.
Mir war das von Anfang an klar. Irgendwie konnte ich mich schon von Anfang an nicht damit anfreunden, auf dieser Welle mitzureiten. Gemacht habe ich es trotzdem, aber dank eines Video-Ebooks über Twitter, rechtzeitig erkannt, so geht es nicht.
Trotzdem ist Twitter ein mächtiges Marketingtool. Man muss es eben nur richtig anwenden.
Viele Grüße Thomas
Hi Mario,
) ,
ich nehme an, dass Dein Experiment zum Gegenteil von dem führt, was Du in Deinen Videos initiieren willst/wolltest (und wir mit Dir), mit Verbindung der diversen social medias einen hohen traffic generieren. Ich bleib dabei, ab und zu die für mich wichtige politischen, umweltrelevanten, auffälligen oder witzigen Nachrichten zu posten – und (im von Dir empfohlenen Verhältnis 1 : 10) auch mal ein Sonderangebot aus meinem Geschäft. Das nenn ich Beziehungen knüpfen – und hat sich ähnlich wie im Privatbereich herausgestellt: Viele Menschen und EINIGE FREUNDE
herzliche follower-Grüsse
Irmela, Berlin
Tolle Aktion, eine Idee, die ICH gerne gehabt hätte
Aber ich folgte eigentlich nie blind jemandem und habe so schon ein recht aufgeräumtes Twitter. Bei neuen Followern sind die ganzen PR-Fritzen und Kalenderspruchzitierer sofort durchs Raster gefallen.
das liegt wohl daran, das die leute einfach die schnauze voll haben von den selbst ernannten marketing und geld verdienen im internet experten.
jeden tag bekommt man mind 2 follower die nur so einen sch… anbieten.
alles dreht sich bei twitter nur noch um marketing, verkaufen, geld verdienen und nicht mehr ums soziale und freundschaftliche.
ihr marketing heinzis seids schuld, das twitter so ist wie es ist.
gratulation!
Hallo Mario,
das ist ein zweischneidiges Schwert, was Du da versuchst. Du möchtest, dass sich möglichst sehr viele für Deine Werbung interessieren. Das ist ok. Andere denken eben auch so – da kommt das Problem: sie möchten auch, das möglichst JEDER oder viele ihre Tweets lesen, sprich ihre Werbung, oder manche machen gar keine Werbung.
Jetzt ist meine Frage: liest Du die Tweets der anderen ebenso fleißig? Hälst Du mit allen Deinen 5000 Followern regelmäßig Kontakt, oder kannst Dich mit ihnen identifizieren?
Das soll keine Kritikt sein, ich sehe das aus dem Standpunkt des anderen Twitteruser. Ich lese auch keine 20 Leuten ihre Tweets, soviel Zeit bleibt gar nicht. Deshalb finde ich das Entfolgen und wieder folgen als einmalige Aktion nicht nötig. Aber mach das ruhig mal. Mal sehen was kommt. Besser ist, sich ständig um die Liste zu kümmern, Schläfer und Dauertweeter und “anderssprachige Leute” auszusortieren.
Marco
Ich bin gespannt …
wenns Dich dann glücklich macht…
Hallo Mario,
genau das gleiche was du vorhast habe ich auch vor wenigen Tagen getan. Zwar in kleinerem Maßstab als du, aber ich bin auch auf 0 runter von ca 900 und folge zur Zeit 14 Leuten darunter auch dir. Meine Follower sind von ca 600 bis heute auf knapp 400 gfallen. Mal sehen wie es weitergeht. In meinen Augen macht es auch überhaut keinen Sinn Tausenden zu folgen. Da bekommt man von den Tweets eh nichts mehr mit. Ich habe lange Zeit ohnehin nicht viel von Twitter gehalten. Nachdem ich angefangen habe meinen Blog ( http://www.ragazzi-group.de/lifestyle-design) zu schreiben konnte ich es dann aber doch nicht lassen Twitter zu testen. Ein entgültiges Urteil habe ich für mich noch nicht gefällt aber viel Zeit werde ich in Twitter nicht investieren. Die Leute denen ich Folge werden stark selektiert und ich selber würde mich auch eher über Follower freuen bei denen ich nicht einer von Tausenden bin. Bin gespannt was du von deinem Experiment berichten wirst.
Schönen Gruß
Hallo Mario,
keine unpassable Idee.Für mich als Unerfahrener ist es interessant, zu lesen,das Network -Könner Probleme feststellen.Ich selbst habe durch Experten empfohlen bekommen,automatische Systeme für Tweetssteigerung zu benutzen.Aus meiner Sicht liegt hier mit der Hase im sogenannten Pfeffer.Ich werde Dein Ergebnis mit Spannung lesen.
Manfredgerman
Hi Mario,
interessantes Experiment, interessante Gedanken. Aber ich hätte da ein paar Einwände.
Erstens habe ich das Gefühl, dass diese Verflachung, der “reine Werbefeed”, den Ihr beobachtet ein Problem der ganz Großen auf Twitter ist. Für mich ist Twitter im moment spannender denn je. Vielleicht ist es auch ein Problem selbstreferentieller Accounts.
Zweitens kommt es mir – sorry – etwas engstirnig vor, was hier (v.a. in den Kommentaren) über anderssprachige Twitterer geschrieben wird.
“Hatte letztens jemanden unter meinen Followern, dessen Posts ich nicht mal lesen konnte (denke es war russisch oder so).”
“Na sowas!”, kann ich nur sagen. Kann sich da jemand nicht vorstellen, dass es in Russland Menschen gibt, die Deutsch verstehen? Ich kenne einige. Was ist wertvoller, als die Meinung von Menschen aus anderen Kulturen oder auch von Menschen mit anderem politischen Background zu lesen?
“fast nur noch Leuten aus meiner Region”
Finde ich schade, da das Web doch gerade das Potential hat, das Überregionale und das Übernationale zu fördern.
““anderssprachige Leute” auszusortieren”
Blockt Ihr die etwa?
Ich genieße es mehrsprachig zu twittern. Meine Follower halten es offensichtlich aus, dass ab und zu etwas dabei ist, das sie nicht verstehen. Und meine Timeline ist bewusst mehrsprachig.
Das war übrigens interessant für mich – wusste nicht, dass es sowas gibt:
“Follower die ein automatisches Unfollow bei Unfollow eingestellt haben”
Darf ich fragen, wie das funktioniert? Nicht, dass ich das nutzen will – nur aus Interesse.
Viele Grüße,
Heyfrau
Meines Erachtens ist twitter dann eine recht uneffektive Nutzung, wenn man denen zurückfolgen sollte, wenn sie selbst einem folgen. Ich erwarte es auch nicht von anderen, wenn ich ihnen folge. Das habe ich aber auch erst nach einer Zeit selbst Kapiert;-)
Wenn man das following vornehmlich bzw. mitunter für ReFollow-Pinging nutzt, stellt sich die Erkentnis immer nach einer gewissen Zeit ein, dass das Pinging recht ergebnislos sein kann. Wenn die eigene Qualität nicht stimmt bzw. die Erwartung der Refollower nicht erfüllt (Werbeschleudern etc..)
Viellecht liegt hier auch ein wenig die Ursache?
>>
Außerdem werde ich ausschließlich deutschsprachigen Nutzern zurückfolgen. Denn was bringen mir Follower, die meine Sprache nicht verstehen?
>>
Man sollte denen folgen, deren Sprache in deren tweets man selbst versteht.
Nichts für ungut.
Hallo Mario,
ab und zu “Karteileichen” zu entmüllen macht Sinn. Mit 140 Zeichen oder Handy SMS lässt sich eben nur kurz auf eine Info hinweisen. Der informative Inhalt geht dann über die Webseite, Blog, Newsletter usw. an den interessierten Besucher. Twitter ist schon wegen der “Menschenmasse” total mit Informationen überflutet. Gestern schrieb ich einen tweet. Als ich auf “Enter” drückte wollte ich ihn in der Veröffentlichung lesen. Ich staunte, weil binnen Millisekunden zwei Tweets schon wieder vor mir standen. Tja, da stoßen wir wohl auf die Nachteile der Informationsgesellschaft mit seinen ach so tollen Social Media.
Übrigens entfolge ich auch fremdsprachigen Followern. Ich bin der englischen Sprach nicht mächtig und mein Zielpublikum spricht und liest deutsch.
Viel Spaß beim experimentieren.
Holger
Hallo Mario
Finde das mit Deinem Experiment nicht schlecht, es ist teilweise echt schlimm, wie man mit Verkaufstexten zugemüllt wird. Ob es Sinn macht naja das wirst Du ja sehen. Ich habe einmal vor längerer Zeit einen Twitteraccount gelöscht, da bestimmt 99,5 % nur Werbung waren. Auch habe ich es nicht geschafft, mit nur einem einzigen Twitterer in persönlichen Kontakt zu kommen. Keine Ahnung, bin ich so unsympathisch, oder habe ich irgendwelche Regeln nicht kapiert?
Ob es natürlich von Interesse ist wenn jemand z.B. erzählt das er Blähungen hat, oder das die Schwiegermutter den Hund entführt hat, steht auf einem anderen Blatt. Aber nur noch mit Werbung bombardiert zu werden ist besonders schlimm. Bin gespannt, was Dein Experiment zutage fördert.
Viele Grüße aus Bayern
Günter
Hey Mario,
ich bin mal auf das Ergebnis gespannt.
Deinen Beitrag kann ich nur zustimmen.
Gruß
Raimond
Ganz ehrlich? You’re part of the problem!
Wieso bist du überhaupt über 5.000 Leuten gefolgt? Ich schätze, weil du viele Follower haben wolltest. Dass es unmöglich ist, 5.000 Menschen gleichzeitig zuzuhören, ist dir offenbar egal.
Dass du etwa englischsprachigen Twitterern nicht folgst, weil sie ja “nicht verstehen was du sagst”, zeigt, wie wenig du selbst an den Tweets anderer interessiert bist. Du willst, dass man sich für deine Tweets, interessierst dich aber nicht für andere.
Der Effekt: Den “Social-Media-Geld-im-Internet-Gurus” hört kaum jemand zu, so viele Follower sie auch sammeln mögen.
Mein Mitleid hält sich in Grenzen.
Interessante Idee! Ich würde auch gerne die ausländischen (besser: nicht deutsch sprechenden) Follower los werden.
Hi Mario,
kann Deine Initiative ganz gut nachverfolgen. Es ist schier unmöglich, sich für sämtliche Tweets aller Follower zu interessieren und von Zeit zu Zeit ist eine Aufräumaktion halt Pflicht.
Ich werde Deine Tweets auch in 3 Wochen noch verfolgen,
schöne Grüße
Amadeus
Hm, vielleicht als Tipp: Sobald ich einen neuen Follower habe, checke ich
- wo er her kommt
- was seine Intention bei Twitter ist/sein mag
-ob er nur etwas verkaufen will oder er auch ansonsten etwas Interessantes postet
-ob mich sein Themengebiet interessiert
-ob er sich tatsächlich für mich interessieren könnte
So filtere ich die uninteressanten Follower, die nur mehr Kontakte möchten, um ihre Produkte zu verbreiten oder jene, die sich eigentlich gar nicht für meine Tweets interessieren, schon zu Beginn aus. Das spart Zeit, denn beim letzten Durchforsten meiner Follower, habe ich über 2,5 Stunden damit verbracht, alle zu prüfen
Also viel Erfolg und bis in 3 Wochen
Little-Devil
hey


machst dir ganz schön mühe
wenn ich mir des so durchles, hab ich nix zu befürchten
ich meinerseits verfolge follower die nur links reinstellen, nur noch sehr selten, denn für mich ( da es mich nicht interessiert) ist das spam!
Hi Mario,
ein ähnliches Modell habe ich bereits mit einem meiner über 30 Accounts durchgezogen – das Ergebnis – was für eine Überraschung
natürlich absolut erschreckend: nur knapp 10 % sind übrig geblieben.
Andererseits kein Wunder: viele Nutzen Twitter eben wirklich als Werbeplattform – die tatsächlich an privaten und interessanten Nachrichten interessierten User bleiben dann weg und im Schnitt sind 60 – 75 % sowieso Follower außerhalb Deutschlands.
Ich nehme an, daß bei Dir wohl mehr als 10 % hängen bleiben dürften, da alleine Durch deine Mitlglieder-Plattform schon eine andere Basis vorhanden ist.
In der Regel dürften die 10 % aber keine schlechte Hausnummer sein – ich lasse mich auf jeden Fall von Deinem Ergebnis überraschen.
Dir weiterhin viel Erfolg
ins 35 km benachbarte Rottweil.
Grüße Volker
Auch ich beobachte dein Experiment mit Interesse – wie entfolgt du größere Anzahlen auf einmal? Twitter hat ja den bisherigen Massenvernichtungsmitteln den Hahn abgedreht
Hallo Mario,
Diese Beobachtung habe ich auch gemacht. Wundert mich aber nicht, da die Twitter-Coaches sagen alles zu automatisieren d.h. das ist das eigentliche Problem aus meiner Sicht. Sozusagen Content ohne Wertschöpfung
Gruß
Peter
Hallo Mario,
dir hab ich zwar nie gefolgt, finde ich die Idee prima, um die Spreu vom Weizen zu trennen. Ich wünsche dir was!
- Wenjer
Hallo Mario,
bin mal gespannt wie es ausgeht. Würde mich echt interessieren.
Liebe Grüße
Sandra
Das finde ich toll. Das möchte ich auch machen. Mit welchen Tool machst Du das?
LG
Martin
Hallo Mario,
ich bin über Dein Web20-traffic-system (framiroe), das ich gestern angefangen habe zu testen, auf Dein Twitter Experiment gestoßen.
Da die 3 Wochen zufälligerweise ja gerade um sind, kannst Du ja sicher bald Deine Ergebnisse vorlegen.
Wie hier in Kommentaren schon angedeutet, ist der Trend für mich eigentlich fast klar…. Twitter wird wahrscheinlich viel zu sehr überschätzt…
Ich selber hab mal einen Account angelegt, als ich unbedingt ein kostenloses Script wollte, das gegen einen Sign-up angeboten wurde, aber ich logge mich kaum mal bei Twitter ein, weil eigentlich keine vernünftige Kommunikation stattfindet… wer soll denn tausende von Followern bearbeiten? Ich denke, damit muss man anders umgehen.
Ähnlich sehe ich übrigens auch Facebook…Sicher ist es eine geniale Plattform, wenn es sinnvoll genutzt wird.
Übrigens finde ich Deinen Ansatz auf Web20-traffic-system einen guten Schritt in die richtige Richtung…vielleicht äußere ich mich dort genauer, wenn ich mir einen Überblick verschafft habe…
Wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann willst Du erreichen, dass Dir nur Leute folgen, die sich wirklich für Deine Tweets interessieren. Vorschlag: Halte es umgekehrt doch genauso: Einfach denjenigen Leuten folgen, für die Du Dich interessierst und deren Tweets Du lesen möchtest. In diesem Sinne kann ich mich nur Tim anschließen.
Sorry, wenn ich das so ausdrücke: Du bringst meiner Meinung nach Followings und Followers ziemlich durcheinander. Das Interesse muss nicht immer ein gegenseitiges sein. Du scheinst Leuten zur nur folgen, weil sie DIR zurückfolgen sollen – nicht etwa um deren Tweets zu lesen.
Stimmt’s? (Erwarte keine Antwort, weil hier das Zuhören anscheinend auch nicht so hoch gehängt wird).
Naja, viel Spaß weiterhin… Mal schauen, was daraus wird
…wollte nur mal nachfragen, was denn nun rausgekommen ist???
bald gibt es Neues. Habe nur noch drei Wochen Zivi, dann auch wieder mehr Zeit!
Hallo Heyfrau,
habe Ihnen ja schon vor ein paar Tagen eine Mail geschickt… Also das Zuhören steht hier in meinem Blog an erster Stelle. Das Antworten ist aber nicht immer nöglich, weil bei so vielen Kommentaren schlicht die Zeit fehlt. Jetzt habe ich gerade ein paar Minuten Luft und versucher ein paar Kommentare zu beantworten.
Ihr Vorwurf war ehrlich gesagt vollkommen richtig, was das Folgen auf Twitter anging. Damit wollte ich erst einmal eine Basis an Followern schaffen, um dann mit dem Twitterexperiment Qulität zu schaffen. Im Nachhinein denke ich, wäre es anders herum besser. Dazu aber mehr im nächsten Blogpost.
Liebe Grüße,
Mario
Hoffentlich kommt dein nächster Beitrag bald…
Hey,
habe am Wochenende Zeit, den zweiten Beitrag zum Twitterexperiment zu schreiben. Da gibt es dann alle Eergebnisse und Erfahrungen dazu.
Grüße,
Mario
Hallo Mario,
ich habe schon wieder Bedenken mit dem Twitterexperiment. Du entfolgst allen, die Dir bisher gefolgt sind und wer noch nach 3 Wochen dabei ist, denen folgst Du wieder. Was ist jetzt aber, wenn sich gar nicht jeder dafür interessiert hat, dass Du ihnen entfolgt bist? Dann sind sie weiter noch Deine Follower, die sich aber vielleicht trotzdem nicht unbedingt für Deine Tweets interessieren, weil diese Leute vielleicht ihr Twitterkonto gar nicht so bewuß pflegen, wie wir im Web 2.0 oder sie sind vielleicht zur Zeit nicht aktiv.
Für mich selbst habe ich überlegt, ob es überhaupt sinnvoll ist nur 4 Tage zu warten, wenn mir Derjenige bis dahin nicht gefolgt ist, mich dann wieder von ihm zu entfolgen. Vielleicht teste ich mal 14 Tage, das scheint mir persönlich machbarer. Ich komme beim Sammeln von Followern einfach nicht weiter, weil es sehr wenige gibt, die mir folgen und die aber auch für mich interessant wären. Und ich denke, es hat nicht jeder soviel Lust oder Zeit, täglich in Twitter Tweets zu lesen oder zu schreiben. Diese Leute fehlen mir aber letztendlich in meiner Followerliste und könnten auch mal Kunden werden. Sicher, wer weniger als alle 14 Tage aktiv ist, der ist für mich nicht von großem Interesse. Da habe ich keinen Nutzen.
Marco
Hallo Mario,
wirklich ein sehr interessantes Experiment. Besonders das hier hat mich aufhorchen lassen: “Es gab Zeiten, in denen meine Links im Durchschnitt 150-mal geklickt wurden und das bei halber Followerzahl (Ca. 3000). Zurzeit liegt der Schnitt bei 30 Klicks mit doppelt so hoher Anzahl an Followern.”
Die Entwicklung war bei mir ähnlich. Aktuell habe ich meine Twitter-Aktivitäten erst mal auf Eis gelegt … und konzentriere mich auf andere Traffic-Quellen … insbesondere Facebook.
Beste Grüße
Tom
Hallo Mario,
ich bin gerade dabei meinem Blog mit Twitter zu vernetzen aber irgendwie will das nicht so recht. Ich zweifle stark an der wirkung von Twitter, von 100 Leuten denen ich folge, folgen mir nicht mal 10 zurück. In der Zeit schreib ich lieber Texte oder mache ein Video für YouTube. Fazit twitter ist definitv nicht für jede Nische geeignet.
Danke für deinen Beitrag,
lg,
David