Das Twitter Experiment 2.0 – Die Ergebnisse
Das Twitter Experiment hat sich um einige Wochen verlängert. Das war nicht unbedingt beabsichtigt, vielmehr war es ein zeitliches Problem. Neben dem „Zivi-Job“ und der Kundenbetreuung bleibt oft nicht viel Zeit übrig.
Das ist auch der Grund, warum ich nicht auf die vielen Kommentare antworten konnte. Da kam doch einiges zusammen und das Twitter Experiment schlug ein, wie eine Bombe. Ich möchte deshalb diesen Blogpost nutzen, um nicht nur meine Ergebnisse vorzutragen, sondern auch, um die wichtigsten Kommentare zu beantworten.
Zu den Reaktionen direkt nach dem ersten Blogpost zum Twitter Experiment:
Das war schon gigantisch! Ich hätte nicht gedacht, damit eine derartige Welle auszulösen:
- 44 Kommentare (Rekord auf meinem Blog).
- Über 750 Besucher nur über soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter in der ersten Woche.
- Über 2500 Besucher insgesamt.
- Ca. 50 Retweets von meinem Tweet zum Experiment (16 Offizielle und etliche abgewandelte)
- 10 – 15 Statusmeldungen in Facebook dazu.
Man sieht also, dass das Thema sehr viele beschäftigt und allgemein nach mehr Qualität in Twitter gesucht wird.
Was hat sich in meinem Twitteraccount verändert?
Am 28. Mai 2010 bin ich allen „Followings“ auf einen Schlag „entfolgt“. (Das habe ich übrigens mit http://unfollowall.com/ gemacht. Gab keine Probleme). Zu diesem Zeitpunkt hatte ich 6597 Follower. Ursprünglich wollte ich das Experiment nach drei Wochen beenden. Nach dieser Zeit waren es noch 5944 Follower. Jetzt nach insgesamt ca. 7 Wochen sind es noch 5699 Follower und die Zahl pendelt sich so langsam ein.
Nach rund zwei Monaten hat sich also meine Followerzahl auf ca. 86 Prozent (!!!) verkleinert. Das hat mich positiv überrascht und zeigt mir, dass mir nicht nur Leute folgen, weil ich Ihnen folge. (Oder viele sind einfach nicht aktiv
). Jedenfalls habe ich mit einer viel höheren Dezimierung gerechnet.
Abgesehen davon, dass viele dabei geblieben sind, brachte das Twitter Experiment eine noch weit aus schönere Veränderung mit sich: Seit dem Beginn des Experiments habe ich plötzlich 2 – 3 mal mehr persönliche Twitternachrichten erhalten, als zuvor. Es schien, als wolle man mir zeigen, dass man durchaus an meinem Content interessiert sei. Das freute mich sehr und schon allein deswegen sehe ich das Experiment als lohnenswert an.
Was ich selbst daraus gelernt habe:
Ich persönlich habe aus dem Experiment heraus sehr viel gelernt und auch gemerkt, dass ich selbst einiges falsch gemacht habe. Das war wohl das wertvollste an der ganzen Aktion! In diesem Zusammenhang möchte ich auch ein paar Zitate aus den Kommentaren aufgreifen.
ein spätes, aber, eben doch ein Erwachen!
Man besinnt sich auf Klasse, statt Masse.
Ganz ehrlich? You’re part of the problem!
Wieso bist du überhaupt über 5.000 Leuten gefolgt? Ich schätze, weil du viele Follower haben wolltest. Dass es unmöglich ist, 5.000 Menschen gleichzeitig zuzuhören, ist dir offenbar egal.
Dass du etwa englischsprachigen Twitterern nicht folgst, weil sie ja “nicht verstehen was du sagst”, zeigt, wie wenig du selbst an den Tweets anderer interessiert bist. Du willst, dass man sich für deine Tweets, interessierst dich aber nicht für andere.
Der Effekt: Den “Social-Media-Geld-im-Internet-Gurus” hört kaum jemand zu, so viele Follower sie auch sammeln mögen.
Wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann willst Du erreichen, dass Dir nur Leute folgen, die sich wirklich für Deine Tweets interessieren. Vorschlag: Halte es umgekehrt doch genauso…
Meines Erachtens ist twitter dann eine recht uneffektive Nutzung, wenn man denen zurückfolgen sollte, wenn sie selbst einem folgen. Ich erwarte es auch nicht von anderen, wenn ich ihnen folge. Das habe ich aber auch erst nach einer Zeit selbst Kapiert;-)
Wenn man das following vornehmlich bzw. mitunter für ReFollow-Pinging nutzt, stellt sich die Erkentnis immer nach einer gewissen Zeit ein, dass das Pinging recht ergebnislos sein kann. Wenn die eigene Qualität nicht stimmt bzw. die Erwartung der Refollower nicht erfüllt (Werbeschleudern etc..)
Vielleicht liegt hier auch ein wenig die Ursache?
Dazu muss ich sagen, dass Twitter für mich ein geniales Instrument ist, um Menschen, die sich in meiner Zielgruppe befinden, zu erreichen. Immerhin bin ich Internetmarketer und damit sich der Einsatz in Twitter auch lohnt, war es mein Ziel, Traffic durch die Kontaktaufnahme in Twitter zu erzeugen. Dazu brauchte ich aber auch eine ordentliche Grundlage an Kontakten. 50 Follower würden mir also nichts bringen, das muss schon ein wenig mehr sein.
Der Fehler dabei kann man aber schon sehr gut in den Kommentaren erkennen. Wenn ich nur Leuten folge, damit mir möglichst viele folgen, kann ich nicht erwarten, dass es anders herum nicht auch so gemacht wird.
Ich habe mal einen Satz gelesen, der ungefähr so lautete: „Wenn man sich für dich interessieren soll, musst erst mal du Interesse zeigen.“ Und genau so funktioniert auch Twitter richtig, denke ich.
Wie aber kann ich dann Twitter auch als Marketinginstrument einsetzen?
Um Twitter als rentables Werbeinstrument nutzen zu können, braucht man einfach eine gewisse Grundlage an einer größeren Leserschaft. Damit diese aber auch ernsthaftes Interesse zeigt, sollte man weg von der „Ich folge dir, wenn du mir folgst Mentalität“, hin zur „ich liefere kreativen, interessanten und hochwertigen Content Mentalität“ gehen, um somit diese Leserschaft zu erzeugen.
Dabei gibt es nun aus meiner Erfahrung zwei Möglichkeiten:
1. Ich bin ungeduldig und versuch mich erst mit der Power-Twitter-Strategie („Ich folge dir, wenn du mir folgst Mentalität“) und sorge anschließend mit Hilfe des Twitter Experimentes und dem Einsatz der „ich liefere kreativen, interessanten und hochwertigen Content Mentalität“ dafür, dass sich die Masse in Klasse wandelt.
Oder
2. Ich fange gleich damit an, exklusiven und interessanten Content zu bieten und baue mir mit viel Mühe und mit langem Atem eine ernsthafte „Fangemeinde“ auf, die früher oder später auch Ihre rentable Masse erreicht.
Das ist natürlich auch eine Zeitfrage. Langfristig gesehen denke ich, dass der zweite Weg mehr Sinn macht. Gespannt bin ich jetzt natürlich auf die Kommentare!
In Zukunft:
Ursprünglich wollte ich ja all denen wieder folgen, die mir während dem Experiment nicht entfolgt sind. Das halte ich jetzt nicht mehr für sinnvoll. Ich folge einfach denen, die mir auch mal einen Reply schreiben, und deren Tweets mich wirklich interessieren. So habe ich auch einen Überblick und kann die Tweets auch richtig lesen. Die restlichen 4000 meiner Follower können sich ja ins Zeug legen, dann folge ich auch hier den Besten zurück. Ich denke, dass Twitter so langfristig gesehen einen richtigen Nutzwert hat – auch aus der Sicht eines Marketers.
Bald habe ich selbst auch wieder mehr Zeit und möchte dann versuchen, auch andere Leser durch Qualität zu überzeugen und interessante Tweets zu verfassen. Ich setze also ab jetzt voll auf die zweite Möglichkeit!
Liebe Grüße und viel Spaß mit Twitter!
Euer Mario
Filed under: Allgemeines, Twitter








Hallo Mario,
auf diesen Beitrag habe ich schon lange gewartet – aber ich kenne das mit dem Zeitproblem
Das Ergebnis ist ja sehr interessant.
Dein Ziel, wie Du Twitter in Zukunft nützt, ist denke ich das beste. “Klasse, statt Masse” – das zahlt sich aus!
Viele Grüße
Siegmar
Mario,
ich fand das eine mutige Entscheidung, und finde es toll, dass Du das konsequent umgesetzt hast.
Ich tue es Dir gleich und habe gerade bei meinem @RetoStuber Twitter Account “tabula rasa” gemacht – bin gespannt auf die Resultate!
Liebe Grüße aus New York,
Reto
Hallo Siegmar,
danke für die Geduld. Ganz genau “Klasse, statt Masse” – das zahlt sich aus!
Wie läuft es sonst so bei dir? Alles klar? Oder machst du erst mal Sommerpause?
Liebe Grüße,
Mario
Hey Reto,
ich muss sagen, dass mich die zitierten Kommentare erst mal ein wenig geschockt haben. Aber auf der anderen Seite habe ich dadurch viel gelernt und die mutige Entscheidung kam dann von ganz allein. Schreib mir doch, wie es mit deinem Twitteraccount so gelaufen ist.
Viele Grüße aus Rottweil
,
Mario
Hallo Mario,
auf deine Auswertung habe ich schon lange gewartet und freue mich nun riesig über deinen Beitrag. Es zeigt aber auch, warum du damals wirklich so wenige klicks auf deine Links bekommen hast.
Liebe Grüße aus Bielefeld,
Mike Prange
Hallo Mario,
mit Spannung habe ich Dein Experiment verfolgt und ich muss sagen, das das Resultat sehr interessante Inhalte aufbietet.
Die anwendung des ganzen muss noch geprobt werden.
die Einstellung “ich folge Dir nun folge Du mir” bringt nicht wirklich was.
Deine Marketingstrategie regt ja gerade dazu positiv an, nun vernünftige Tweets zu schreiben, damit Du sie aufnimmst in Deine Liste und es diese Spam Mentalität, das die Leute nur Links posten, sollte endlich mal aufhören … Das ist total nervig.
Kölsche Grüße
René Haelermans
Hallo Mike,
das stimmt. Man darf sich nicht über mangelndes Interesse beschwären, wenn man nicht selbst genug entgegen bringt. Ich hoffe, dass deshalb meine zwei Blogposts auch dazu beitragen, dass auch die Marketer Twitter sinnvoll nutzen.
Ich war übrigens gerade auf deiner Seite. Das ist ja eine sehr interessante Nische. Ich hoffe, du hast Erfolg damit. Kannst mir aber auch mal eine Mail schreiben, falls du noch Fragen haben solltest.
Grüße,
Mario
Hallo René,
freut mich, dass du meine Beiträge schon mit Spannung erwartest
Dann schaue ich mir gleich mal deine Tweets an und fälle mein Urteil
Liebe Grüße nach Köln,
Mario
Hallo Mario,
ich bin schon länger dabei Follower nach meinen Interessententhemen zu suchen. Die Leute haben z.B. bei Dir Interesse an Web 2.0, dann folge Deiner künftigen Kundschaft, indem Du sie nach ihren Interessen auf Twitter suchst. Es macht hier wenig Sinn, Leuten zu folgen, die z.B. Autofans sind.
Marco
Hallo Mario,
bei mir ist alles OK – der Stress hat etwas nachgelassen, da ich endlich mein http://www.5tageebook.de wieder online habe. Das Projekt habe ich ja auch auf das Butterfly-Marketing- Script umgestellt.
Eine Frage noch:
Wie mistet man eigentlich seinen Account richtig aus? Kannst Du das vielleicht noch in einem Kommentar posten?
Viele Grüße
Siegmar
Hallo Mario,
also ich hätte auch definitv damit gerechnet, dass Dir viel mehr Leute nicht mehr weiter folgen.
Aber ich glaube auch, dass ein großes Problem sein mag, dass viele quasi gar nicht mitbekommen haben, dass Du ihnen nicht mehr folgst – denn die lesen Deine Tweets eh nicht
Ich meine, ich bin noch recht neu bei Social Media und so, aber ich merke das schon bei mir: Ich lese nur einen Bruchteil der Tweets von anderen, selbst wenn ich mir Mühe gebe alle zu verfolgen… Da fällt dann kaum auf, wenn einer nix mehr schreibt (sofern er vorher kein Spammer war
).
Also denn: Ich folge Dir immer noch
Liebe Grüße,
Gordon
Auch ich grüße dich, Mario
und danke dir für diese Ausarbeitung. Nach anfänglichem, langem Zögern war ich gerade vor nicht allzu langer Zeit dabei, den gleichen Fehler zu begehen und war bereit allen die mir folgten, ohne irgendwelche Prüfung ebenfalls zu folgen, was allerdings nicht unbedingt in meinem Sinn war. Ich dachte einfach das sei gut um bekannt zu werden. Doch als ich sah, was da teilweise getrieben wurde und Seitenweise Links von den gleichen Personen eingestellt waren, hatte ich die Freiheit, mich von diesen Personen auch wieder zu trennen, denn das ist ganz und gar nicht in meinem Sinne.
Ich fühle mich durch deinen Artikel bestätigt und danke dir dafür.
Liebe Grüße und Gsd
Elfi
Hi Mario,
ein wirklich tolles Experiment und sehr interessantes Ergebnis!
Wie Du richtig sagts kommt es auch bei Twitter auf hochwertigen “Content” an, ähnlich wie beim Email-Marketing! D.h. nicht nur verkaufen, verkaufen, verkaufen – sondern auch Infos, Tipps & Tricks – KOSTENLOS! Twitter ist nach wie vor ein Microblogging-Service um kurze Nachrichten auszutauschen – und eignet sich meiner Meinung nach nicht um dort direkt Produkte zu bewerben!
Wie effektiv Twitter für Internetmarketer ist hängt natürlich auch sehr stark von der Qualität der Follower ab – mit 100 interessierten und kauffreudigen Followern wird man mehr Freude haben als mit 1000 Followern, die keine Ahnung haben wovon du zwitscherst!
Danke für das Experitment und das Ergebnis!
Bis dann und viele Grüße
Christian Költringer
Hallo Mario,
da die meisten Twitteruser keine “auto-unfollow”-software
nutzen, werden viele gar nicht gemerkt haben, das Du weg bist.
Es stellt sich nach diesem Experiment natürlich die Frage, wie
man Twitter-User wirklich erreicht, wenn keiner seine emails liest und die meisten die Tweets auch nicht lesen. Ob Du darauf eine Antwort findest?
Liebe Grüße
Reinhard
Hallo Mario
ich habe vor kurzer Zeit mit twittern angefangen und fragte mich regelmässig: wenn jeder nur Werbung macht für sich und seine Produkte, liest ja “keiner” die Beiträge und somit ist das Ganze…
Die Absicht sich eine targetierte Fangemeinde aufzubauen, benötigt für den Erfolg den Aufbau einer sauberen Reputation (Teil 4 / Tobias Knoof) durch Tweets mit hochwertigem Content. Geduld und Ausdauer sind gefragt!
Liebe Grüsse
Anita
Hallo Mario
Ein mutiges Experiment. Aber eben, Klasse statt Masse wird sich mittelfristig immer auszahlen.
Danke noch für den Tipp von unfollowall.com.
Grüsse
Robi
Hallo Mario
Auf das Ergebnis habe ich schon lange gewartet. Schön das es so positiv ausgefallen ist. Jedefalls kannst Du sagen das Du im Internet bekannt bist und nach DIr gesucht wird. Bei man anderen wird das wohl ehr nach hinten losgehen. Mach weiter so
Gruß Martin
Hallo Mario
Muss sagen das Ergebnis hat mich zuerst überrascht, aber wenn man ein wenig darüber nachdenkt, ist es gar nicht mehr so überraschend.
Wie schon weiter oben von Gordon beschrieben, werden es viele einfach nicht gemerkt haben, dass sie von Dir nicht mehr verfolgt werden
Man braucht eigentlich nur ein wenig zu rechnen! Du hattest knapp 6000 Verfolger, sagen wir es waren 6000. Jetzt schreibt jeder der 6000 Menschen täglich 3 Tweets, was nicht viel ist, ok jetzt müsstest Du, wenn Du es jedem recht machen willst, pro Tag 18.000 Tweets lesen und teilweise kommentieren, ich denke das ist unmöglich.
Viele Deiner follower werden vielleicht genauso viele follower oder manche vielleicht noch mehr haben, auch ihnen ist es unmöglich alles genauestens mitzuverfolgen, was wer tut. Wenn sich da jemand verabschiedet, aus welchen Gründen auch immer dann fällt das den wenigsten auf.
Das ist ja der Haken an der ganzen Sache einerseits will man viele Follower, die sich für das geschriebene Interessieren (das wollen die anderen natürlich auch) andererseits ist es einem selber unmöglich alles zu lesen, was die anderen schreiben.
Man sollte nicht von anderen erwarten, was einem selber unmöglich ist zu tun. Man bekommt oft sogar nicht einmal eine Antwort, wenn man einen follower direkt anschreibt, wie soll mann da für allgemeine Tweets Aufmerksamkeit erwarten.
So ich denke ich hör lieber auf, bevor es langweilig wird
aber ich musste unbedingt meinen Senf dazu loswerden.
Viele Grüße aus München
Günter
Hallo Mario,
mit einem Schlag allen zu entfolgen war sehr mutig, weil es voll nach hinten hätte los gehen können. Trotzdem bleibt es ein zweischneidiges Schwert. Eine gewisse “Masse” braucht man schon, um gehört zu werden. Die andere Seite ist natürlich die Qualität.
Ich probiere gerade etwas anderes aus. Ich habe vielleicht ungewöhnlicherweise zwei Twitter Accounts. Bei http://twitter.com/ebooksratgeber forciere ich Zahl der Followers und bei http://twitter.com/singleboersen arbeite ich manuell an meinen Followern.
Da bin ich auch mal gespannt zu welchen Erkenntnissen das führt.
Die andere Seite ist, dass es auch Internetmarketer gibt, die in Deutschland über 100.000 Follower haben.
Die Frage “Wie kommuniziere ich richtig, um Umsatz im Internet zu generieren” bleibt spannden und ob sie je gelöst wird?
Viel Spaß noch beim Zivi-Job. Hast ja Glück, denn ich glaube er ist auf sechs Monate gekürzt.
Viele Grüße
Holger
Hallo Mario,
dein Bericht liest sich sehr interessant. Wobei mich die Ergebnisse nicht wirklich überrascht haben. Aus meiner über 10 jährigen Vertriebserfahrung weiß ich um die Heterogenität und die Eigenfokussierung der Menschen.
Dies führt in der Regel zu einen meist eogoistischen Feldzug für sein eigenes Produkt oder die eigene Diensleistung. Das ist zwar grundsätzlich nicht verwerflich, bringt uns aber als Gemeinschaft nicht wirklich weiter.
Ich habe die Zunft der Internetmarketer als einen kleinen und exklusiven Zirkel von ernstlich Bemühten kennen – und schätzengelernt. Ich persönlich ziehe viel aus euren Info’s, da sie Spartenspezifisch sind und viele nützliche Sekundärdienstleistungen liefern, die ich sonst nur für teures Geld erhalten würde.
In diesem Zusammenhang würde ich gern mit dir enger zusammenarbeiten und dich bitten, mit mir direkt in Kontakt zu treten. Meine Daten hast du ja. Unter VisioMan bin ich auch Kunde bei dir.
Also nochmals danke für den Input und mach weiter so.
LG
Alexander
Hallo Mario,
ich halte Ihre Strategie für sehr effektiv, sich eine Fangemeinde mit hochwertigem Content aufzubauen. Das mache ich so seit 10 Jahren…
Viel Erfolg weiterhin
Liebe Grüße
Stéphane Etrillard
http://www.twitter.com/etrillard
Hallo Mario,
bei mir ist das Ergebnis ähnlich. Knapp 7000 Gefolgten entfolgt und die Gefolgschafts- Zahl bleibt trotzdem weiterhin sehr hoch.
Viele Grüsse
Monika
Hallo Mario,
ich habe Deinen Bericht mit Interesse gelesen. Ich bin z. Zt. auch dabei meine Accounts von Masse auf Klasse umzustellen. Auslöser war der enorme Spamversand über offene API`s. Ich entfolge nun allen die nur Tweets über die API, Tweet Later usw. versenden. Meine Followerzahlen sind zwar leicht zurückgegangen aber ich habe jetzt wieder die Chance Tweets zu lesen, was früher zwischen dem ganzen Spam fast nicht möglich war, bzw sehr aufwendig lesenswerte Tweets zu finden. Ich folge z.Zt. noch fast jedem der mir folgt, wenn er eben nicht über Automaten tweetet. Ich führe auch keinen gezielten Followeraufbau mehr durch, ich erhalte auch so täglich zwischen 20 und 30 neue Follower. Ich denke der von Dir eingeschlagene Weg Klasse statt Masse ist der Richtige.
Gruß
Reinhard
Hallo Mario,
Man lernt immer dazu !
Ich habe es von Anfang an bei Twitter (und auch Facebook) so gehalten : Folge nur denen, die Dich wirklich interessieren !
Eben : Klasse statt Masse !
Liebe Grüsse aus der Schweiz
Wolfgang
Hallo Mario,
sehr gutes Experiment mit Twitter. Das bestätigt auch meine Überzeugung, dass die Energie dem folgt, was Du als guten und brauchbaren Content anbietest…. Du fokussierst Dich mit Deinem Tun im Internet und bleibst im Thema. Nur zum Leute sammeln, ist Twitter eigentlich zu schade. Ich wünsche Dir viele weitere kreative Ideen!
Gruß von Thomas
Hallo Mario,
endlich ein Ergebnis. Es scheint so als ob darauf noch viel mehr Leute außer mir gewartet haben.
Was nur bezeugt, das das stetige Follower aufbauen bzw. den Spam den viele dieser Follower versenden ein aktuelles Problem ist!
Nun, dein Ergebnis ist schon sehr verwunderlich. Da viele Tools zum Twittern verwenden, welche automatisch “entfolgen” hätte ich auch mit einem größeren Rückgang gerechnet!
Zu deinem Ergebnis kann ich dir nur gratulieren! Sich auf das Wesentliche und wichtige besinnen brachte schon immer mehr Erfolg!
Ich freue mich darauf von dir bald wieder mehr zu lesen und zu hören!
Beste Grüße
Thomas
Hallo Mario,
ich warte auch schon länger auf Deine Ergebnisse und irgendwie ging das jetzt an mir vorüber. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich Dir automatisch entfolgt bin.
Aber egal. Ich bin Dir wieder gefolgt und Du stehst jetzt auf meiner Whitelist (falls Du das Experiment mal irgendwann wiederholst).
Das Ergebnis des Experiments ist allerdings schon recht verblüffend und zeigt mal wieder, dass man gewisse Dinge nur durch Testen heraus findet.
Außerdem finde ich es super, wie Du mit dem Ergebnis umgehst. Jemanden zu folgen der einen folgt ist zwar ne nette Geste. Doch was nützt das, wenn mich dessen Beiträge überhaupt nicht interessieren.
Ich denke mal, um Follower aufzubauen ist das zwar erst einmal unumgänglich. Ab einer gewissen Anzahl an Followern kann man allerdings schon mal so ein Experiment wagen. Ich persönlich habe mir das bei 5000 vorgenommen.
Viele Grüße
Thomas
Wirklich sehr guter Beitrag. Auch der Blog selber ist absolute klasse. Doch meiner Meinung nach, etwas mehr Artikel in einer Woche wäre sehr toll.
Werde bald wieder vorbei kommen. unterdessen mache ich an meinem Projekt weiter
Hallo Mario,
ich verfolge diesen Blog schon länger und ich muss sagen, nicht überall findet man solche Informationen KOSTENLOS. Für meine Seite http://www.verdienst-methode.com konnte ich schon so einiges mitnehmen. Auf jeden Fall werde ich auch in Zukunft hier regelmäßig mal vorbeischauen. LG Dimi
Hallo Mario
Muss ich unbedingt auch so ausprobieren.
Ich sollte wohl bei mehreren wieder entfolgen wählen, da mich vieles gar nicht interessiert….
Anscheinend bleiben die Folgerzahlen trotzdem auf demselben Level….
Gruss
Fabian
Ich denke dein Test hier zeigt vor allem, dass Twitter ein immer wichtigeres Medium wird. Es ist eben nicht einfach nur “Ich folge dir, wenn du mir folgst”. Sondern immer mehr User folgen einfach nur noch Usern bei denen sie mit einem Mehrwert rechnen.
Ich persönlich interessiere mich wenig dafür ob mir jemand folgt. Ich bin generell mehr ein Konsument von Twitter als ein Twitterer. Trotzdem denke ich, dass es allgemein weniger Leute gibt die noch darauf achten, dass der andere “zurück-folgt”…
Ein spannendes Experiment aber ohnehin
Ich habe heute unfollowall versucht. Aber keine Chane. Die Anwendung blitt kurz auf und das wars. Hat jemand eine Ahnung was ich falsch mache? Ich gebe meinen Twitter Namen ein und da Passwort – kein Effekt
Gruß
Ich bin gerade dabei meinen twitter Account mit Followern zu “bestücken”. Ich werde so vorgehen wie es Mario beschrieben hat. Mal sehn was dabei heraus kommt.
Schönen Tag noch